achtung! Broadcast – The Social Audio Company

Berliner Medien feiern den interreligiösen Podcast von House of One

Kübra Dalkilic und Rebecca Rogowski bei der Grundsteinlegung des House of One in Berlin

Der Podcast “331 – Drei Frauen. Drei Religionen. Ein Thema” macht schon zum Launch der ersten Folge Schlagzeilen. “Wenn diese drei Frauen ihren jeweiligen Religionen nicht auf die Sprünge helfen, wer dann?”, schreibt der Tagesspiegel. Zur Grundsteinlegung der interreligiösen Begegnungsstätte House of One interviewt das Berliner Fernsehen, die Abendschau die Hosts des Podcasts.

Auch für uns ist der interreligiöse Podcast von House of One ein besonders bemerkenswertes Projekt. achtung! Broadcast Co-Founder Felicia Mutterer hat das Konzept gemeinsam mit unserem Kunden entwickelt.

Dass es ein Podcast in die Medien schafft, das passiert noch viel zu selten. Wie wichtig ist das für den Erfolg?

Hinter jedem erfolgreichen Podcast steckt eine starke Strategie und zu der gehört, dass auch über Presse- und Medienarbeit für das Format geworben wird. Das ist House of One beispielhaft gelungen. Es gibt unzählige Podcasts. Allein durch Qualität aufzufallen, genügt nicht. Es gilt wie immer die Formel: Tue Gutes und rede darüber.

In diesem Sinn… auch ich kann das Format nur empfehlen. Bei mir ist es jedesmal so, wenn ich mit dem Team in den Aufnahmen sitze, dass ich so vieles dazulerne und auch immer fasziniert bin, wie die drei miteinander sprechen. Sie sind unheimlich höflich, zugewandt und ergänzend im Umgang miteinander. Es ist nie so, dass etwas geskriptet wäre. Es ist alles frei und intuitiv, was zwischen den Dreien passiert. Das machen sie auf einem so hohen Niveau, dass man viel mitnimmt.

Was ist die Challenge für uns als Agentur an diesem Podcast-Format?

Das Format will viel – und zwar nichts Geringeres als das, was auch unser Kunde House of One will: Muslim:innen, Jüd:innen und Christ:innen friedvoll zusammenführen und in den Dialog bringen. Und den Anspruch hat House of One auch an den Podcast.

Die Herausforderungen an uns ist vor allem, das Team inhaltlich zu beraten und zu unterstützen. Denn schließlich hat jede Weltreligion – vertreten durch jeweils eine der drei Frauen – viel zu sagen. Redaktionell liegt die Vorbereitung zwar bei unserem Kunden House of One. Wir stehen aber jederzeit zu Verfügung, um den Fokus der Folge gemeinsam zu schärfen und sinnhaft einzugrenzen.

Zum Beispiel in der Folge zum Thema “Digitaler Glaube”. Es geht darin zum einen um Hatespeech, was allein eine Folge füllen könnte. Aber wir schlagen auch noch die Brücke zu weiteren Aspekten, wie zum Beispiel zur Frage, wie man Sakramente übers Digitale vermitteln kann. Deshalb arbeiten wir in jeder Folge mit zwei, drei vorab vereinbarten Fragestellungen. An diesen arbeiten sich die drei Moderatorinnen im freien Dialog ab.

Was macht das Format „331“ beispielhaft?

Neben der hervorragenden Pressearbeit zum Launch sind es die drei Moderatorinnen, die für den langfristigen Erfolg des Format stehen. Sie haben etwas zu sagen, denn sie kennen sich mit ihrer jeweiligen Religion von grundauf aus und tragen für Mehrwert auf der Sachebene bei. Doch genauso sehr spüren wir die persönliche Ebene im Dialog der Frauen, weil alle drei ihre Religion leben. Beides zusammen ist ein super Match und gefragt bei Zuhörenden.

Ein Talk ist dafür das perfekte Format, weil es zur Vertiefung des Diskurses beiträgt und Wissen nachhaltig vermitteln kann. Es geht nicht um Personality und dennoch kann sich House of One mit dem Podcast stark positionieren. Der Podcast bespielt außerdem ein Themenfeld, das auf den Audioplattformen noch nicht überrepräsentiert ist: Glaube und Religion. Und durch die drei Frauen als Hosts wird House of One auch für weibliche Religionsinteressierte noch nahbarer.

All das zusammen vermittelt sich ideal durch den Talk und eben durch Audio.

→ Hier geht’s zur Show “331 – Drei Frauen. Drei Religionen. Ein Thema.”
→ Hier geht’s zur ersten Folge “Ich bin jüdisch ob mit oder ohne G”tt!”