achtung! Broadcast – The Social Audio Company

Sieben Fakten, die sie jetzt über Podcasts wissen sollten!

1. Podcasts sind vielseitig einsetzbar

Audio ist ein kreatives und vielseitiges Medium: Als Unternehmen können Sie Mitarbeiter:innen persönlich über den Verlauf des internen Change Managements informieren, als Start-up können Sie sich durch eine Podcast-Serie als Corporate Influencer etablieren, CEOs mit ihren Themen und neue Mitarbeiter:innen und Fachkräfte über kreative Podcast-Formate auf sich aufmerksam machen. „Keine andere digitale Mediengattung konnte in den vergangenen Jahren so starke prozentuale Wachstumszahlen vorweisen“, sagt Frank Bachér (RMS), stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Audio im BVDW im Gespräch mit Horizont.

2. Podcasts sind mehr als die Tonspur von YouTube

Podcasting ist längst kein Hobbygenre mehr – frei nach dem Motto: Hauptsache, da ist Ton. Denn schon mit kleinem Besteck, sprich bezahlbaren Tools aus Mikrofon und Schnittsoftware, können Podcasts in hochwertiger Tonqualität produziert werden. Auch über die Klangqualität definiert sich ein bemerkenswerter Podcast und die ist kein Nebenprodukt eines Videoclips.

3. Podcasts sind Handwerk

Wer gehört werden will, muss auf Qualität setzen und sollte dabei im Blick behalten: Podcasts entstehen durch den Mix aus Leidenschaft und Know-how. „Für einen 15 Minuten Talk-Podcast mit einem Gast, Soundbranding und professionellen Mastering kann man von eineinhalb Stunden reiner Produktionszeit ausgehen“, sagt achtung! Broadcast Senior Producer Stephanie Lachnit. „Doch Qualität zahlt sich immer aus!“

4. Podcasts sind nachhaltig

Stimmen Thema und Qualität, dann zahlt sich die Investition in einen Podcast vielfach aus. Denn Audio ist ein sinnliches und deshalb besonders nachhaltiges Medium, was punktgenau auf Markenauseinandersetzung und -bindung einzahlt. Die DAK-Gesundheit holte 2020 zum Beispiel den Deutschen Mediapreis für ihre Serie „Ganz schön krank, Leute“ und verbucht mit der Podcast-Reihe nach eigenen Angaben eine um 1.900 % höhere Verweildauer gegenüber anderen Content-Maßnahmen.

5. Podcasts brauchen neue KPIs

Ein Podcast ist dann ein guter Podcast, wenn er den Hörerinnen und Hörern gefällt. So einfach ist das. Und doch so kompliziert! Aktuell gibt es noch keinen einheitlichen Messstandard. Einen wichtigen Anhaltspunkt liefern die Hostinganbieter, die die Podcasts an die Audioplattformen verteilen. Sie sammeln und liefern Zahlen über Hörer:innen, Abrufe, Downloads, Abbrüche und Streams. Jeder Hoster misst dabei auf seine Art. An einem Standard wird gearbeitet.
Ein Podcast taugt auf keinen Fall zum One-Hit-Wonder. Ein Erfolg lässt sich nicht nach einer Folge messen, auch nicht nach einer Woche oder einem Monat. Podcaster brauchen Geduld. Ein Podcast ist wie ein guter Wein: Er reift mit der Zeit.

6. Podcasts brauchen eine Kommunikationsstrategie

Ein Podcast ist immer nur Teil einer Gesamtstrategie. Doch er kann als Herzstück einer Kampagne die zentrale Botschaft oder Maßnahme darstellen. Dennoch sollte er von einer fein abgestimmten Content-Strategie und ggf. mit Media flankiert und beflügelt werden.

7. Podcasts produzieren heißt MACHEN

Als Marke kann ich meine Nische selbst definieren und neue Kunden mit kreativen Audioformaten gewinnen. Dafür braucht es: Mut! Denn bemerkenswerte Podcasts entstehen – neben solidem Handwerk – vor allem durch eigene Ansätze und überraschende Formate.