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Podcasts in der PR: warum Audio übers Ohr das Herz erreicht

Kommunikationsprofis wissen: Aufmerksamkeit ist das knappste Gut in der heutigen Zeit. Wer Aufmerksamkeit will, muss einen Podcast machen! Denn „Podcasts sind die letzte Achtsamkeitsschule, die wir haben“, wie Kommunikationsprofi Michael Trautmann es schon vor Jahren beschrieb. Ein Podcast schafft Einzigartiges. Aber nur, wenn er vom Ohr ins Herz geht. Nur: Wie kriegt man das hin? Hier finden Sie fünf Punkte, die einen Podcast bemerkenswert machen.

Punkt 1: Sie wissen, was Sie tun.

Mit einer gesunden Basisarbeit sind Sie bestens für die Kür vorbereitet. So sollten die W-Fragen beantwortet sein: Wen wollen Sie erreichen, was genau ist das Thema? Was soll bei den Hörenden hängen bleiben?

Ist die Zielgruppe klar definiert, bleibt die entscheidende Frage: Wo erreiche ich sie? Wann und warum hören die Personen, die ich erreichen will, welche Inhalte und Formate?

Punkt 2: Sie verstehen die Stärken von Podcasts.

Gehört wird nach Interesse und on demand, meistens via Smartphone. 20 Minuten und länger befassen sich Zuhörende mit ihrem Inhalt. Laut verschiedenen Studien sind Hauptnutzungsmotive für Podcasts Information und Bildung. Podcasts werden von formal höher gebildeten Menschen genutzt, die Tiefe schätzen. Diese Hörenden bekommen sie in Podcasts. Audio ist das Medium – auch für komplexe Themen.

Punkt 3: Sie nutzen die Stärke des Mediums Audio.

Was nicht in eine (Medien-)Mitteilung passt, weil es schlicht zu erklärungsbedürftig ist, eignet sich perfekt für einen Podcast. Ein Beispiel dafür ist ein begleitender Podcast zum Transformationsprozess eines Unternehmens. Dieser kann als Folge immer wieder Themen aufgreifen, die ad hoc entstehen und erklärungsbedürftig sind. Podcasts bieten die Möglichkeit, die Worte durch den Klang einer oder unterschiedlicher Stimmen zu justieren. So ist die gesprochene Aussage der Geschäftsführung leichter zu verstehen als eine manifestierte Pressemitteilung, eine Mitarbeitenden-Notiz am Schwarzen Brett oder eine von vielen E-Mails in den Postfächern.

Außerdem lassen sich über einen Podcast Themen und/oder Persönlichkeiten  aufbauen, besetzen und positionieren. Exklusiver Content, der einem Podcast entspringt, ist attraktiv zur Weiterverwertung auf anderen Plattformen nutzbar. Das stärkt das Profil zusätzlich.

Wer nicht gleich einen eigenen Podcast aufsetzen möchte, kann Köpfe auch in anderen, zum Thema und zur Zielgruppe passenden, qualitativ guten Podcasts platzieren.

Punkt 4: Sie sind qualitätsbewusst.

Alle Unternehmen und Marken senden Inhalte. Um Gehör zu bekommen, sollten Podcasts hochwertig produziert und glaubwürdig sein. Es gibt Erhebungen, wonach jede*r Einzelne von uns täglich bis zu 10.000 Werbebotschaften ausgesetzt ist. Wer mit einem Podcast bemerkt werden will, sollte sich durch Qualität und Relevanz Gehör verschaffen.

Punkt 5: Sie binden Podcasts in den Kommunikationsmix ein.

Audio ersetzt keine anderen Kanäle, sondern ergänzt sie. Im Idealfall gibt es eine crossmediale Strategie, in der ein Podcast stets mitgedacht wird und gemäß seinen Stärken seinen Platz findet. Beispielsweise können Pressekonferenzen auch als Podcast distribuiert werden. Ein Podcast dagegen taugt nicht dazu, den schnellen Verkauf zu fördern.

Headerfoto: Mohammad Metri on Unsplash